Call for Sounds: Soundcinema Düsseldorf 2026 (Frist: 31.07.2026)
31. Juli 2026
31. Juli 2026
Das Soundcinema Düsseldorf ist ein Recorded-Sound-Festival für experimentelle, elektronische und elektroakustische Musik, dessen achte Ausgabe am 28.10.2026 im FFT Düsseldorf stattfindet. Die Veranstaltung erstreckt sich über einen Abend, an dem zehn ausgewählte Einreichungen (als vorproduzierte Aufnahmen) in einer akusmatischen Hörsituation präsentiert und anschließend durch eine Fachjury und das Publikum prämiert werden. Dabei werden ein Preis pro Kategorie sowie ein Publikumspreis vergeben, jeweils dotiert mit 750€. Darüber hinaus werden alle zehn ausgewählten Arbeiten mit einer Auffürungspauschale in Höhe von jeweils 100 € (brutto) vergütet. Eingereicht werden können Stereo- und Mehrkanalproduktionen bis maximal 7.1 (bitte die Kanalkonfiguration unten beachten). Gesucht werden musikalische Kompositionen, Klangcollagen, Klangexperimente, Soundscapes, narrative Audioformate oder technoide Produktionen, die sich durch einen transgressiven Impetus auszeichnen und den Versuch unternehmen, konventionelle Hörerfahrungen zu unterlaufen. Beiträge können entweder für die freie Kategorie oder für den diesjährigen Themenschwerpunkt Acceleration eingereicht werden.
Freie Kategorie
Für die freie Kategorie können musikalische Kompositionen, Klangcollagen, Klangexperimente, Soundscapes und narrative Audioformate eingereicht werden. Aber auch Aufnahmen, die sich mit den Grenzen von Klanglichkeit und Hören selbst beschäftigen und/oder das Resonanzverhältnis von Klang, Körper und Raum akustisch erforschen, werden gesucht.
Themenschwerpunkt 2026: Acceleration
Unter dem Themenschwerpunkt Acceleration werden Kompositionen gesucht, die sich mit klanglichen, strukturellen und zeitlichen Prozessen von Beschleunigung in der Musik auseinandersetzen – beispielsweise mit der Veränderung von Dichte, Energie, Rhythmus, Informationsfluss und Wahrnehmung im Verlauf des Hörens. Beschleunigung kann sich in mikroskopischen zeitlichen Verschiebungen äußern, in der Überlagerung von Ebenen, im Wachstum von Energiezuständen oder in der Auflösung von Form. Ebenso können kulturelle und gesellschaftliche Phänomene der Beschleunigung als Ausgangspunkt dienen und klangpraktisch reflektiert werden.
Gesucht werden Arbeiten, die Beschleunigung nicht nur als technischen Parameter, sondern als ästhetische und formbildende Kraft untersuchen: als Spannung zwischen Präzision und Instabilität, als Bewegung im Material selbst, als akustische Erfahrung von Zeit
Weitere Informationen unter: https://soundcinema.eu/