»Wir alle tragen Geschichten in uns«

Interview Brandon LaBelle

31. Juli 2025 | Lisa Nolte

Brandon LaBelle, Gründer und Leiter der Listening Biennial
©ZvG

Vom 21. August bis 26. Oktober findet die dritte Listening Biennial statt. Das Veranstaltungsnetzwerk des ambitionierten Festivals spannt sich in diesem Jahr über drei Kontinente und lädt dazu ein, dem »Summen der Sterne und ihrer unzähligen Stimmen zu lauschen«. Im September macht es Station im Ballhaus Ost und im Oktober in der daadgalerie. Rund 30 Künstler*innen und Kollektiven bietet die Biennale Raum, um aktuelle Ansätze des Listening aus verschiedenen Weltregionen gemeinsam zu reflektieren. Im Interview mit field notes gibt Biennalegründer Brandon LaBelle Einblick in deren Entstehung und ihre Berliner Veranstaltungssatelliten und spricht über die Rolle, die die unterjährige Listening Academy und das transkontinentale Kurationsteam in der Entwicklung des Programms spielen.

Was war der Anstoß für dich, die Listening Biennial ins Leben zu rufen?

Brandon LaBelle (LB): Die Biennale entstand aus den Erfahrungen während der COVID-Pandemie und des Lockdowns. In dieser Zeit habe ich auf meine ganz persönliche Weise unterschiedliche Wege des Listening beschritten. In mir wuchs der Wunsch, Menschen auf der ganzen Welt, die einander zuhören wollen, eine Möglichkeit zu geben, wieder in Kontakt zu treten, zum Beispiel mit einer Struktur, in die sich viele Menschen einbringen können.

Die erste Ausgabe fand im Sommer 2021 statt. Die Idee war, dass die Listening Biennial zu den Menschen kommt und nicht ein zentraler Ort ist, den das Publikum besucht. In dieser Zeit, in der man sich nicht frei bewegen konnte, wollte ich an verschiedenen Orten ein Netzwerk von Partner*innen aufbauen, die die Biennale auf ihre eigene Weise ausrichten könnten und das auf eine Art, die für ihre jeweiligen lokalen Gemeinschaften sinnvolle wäre.

 

Wird das Konzept der Listening Biennial in der Regel fortgeführt an den Orten, die Teil davon waren?

LB: Ich könnte nicht über jeden Ort im Einzelnen sprechen, aber mein Eindruck ist, dass die Biennale für alle Beteiligten sehr bedeutsam war. Durch ihre verschiedenen Aktivitäten hat sie viele Kooperationen zwischen Einzelpersonen hervorgebracht und den Austausch zwischen den verschiedenen Standorten angeregt. Ich habe den Eindruck, dass sie viel positive Energie und Interesse am Thema Listening angeregt und die Arbeit der Beteiligten bereichert. Die Beteiligten werden oft zu wiederkehrenden Partner*innen der Biennale. Wir tun viel, um diese Beziehungen zu pflegen und offen zu bleiben für neue Kooperationen. Unsere Listening Academy, die das ganze Jahr über in verschiedenen Städten stattfindet, ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Ort, an dem die Leute neu in Austausch kommen und Kooperationen entstehen. Für die kommende Ausgabe haben wir rund 30 Partner*innen an 25 Standorten, von Berlin über Santiago bis nach Delhi und Singapur.

Teile eines verrostetes Autowracks sind auf einer Waldlichtung verteilt. Ein Schlagzeuger Spielt darauf mit einem Schlegel. Davor ist ein P.A. aufgebaut.
Die Performance »Talking Trucks« mit Cyclops bei der Listening Biennial 2021
© ZvG

Du hast bei jeder Festivalausgabe Ko-Kurator*innen. Wie stellst du diese Gruppe zusammen und wie wählt ihr die Partner*innen der Listening Biennial aus?

LB: Am Anfang überlege ich mir eine Gruppe von Kurator*innen, mit der ich gerne zusammenarbeiten würde und die meiner Meinung nach gut zusammenpassen würden, insbesondere was die Bündelung ihrer Expertise und ihres Wissens angeht. Oft entwickle ich auch im Vorfeld ein bestimmtes Thema oder Konzept, denke über relevante Fragen nach und überlege mir, was unser Verständnis und unsere Erfahrungen hinsichtlich Listening erweitern könnte. Speziell für die diesjährige Biennale habe ich das Konzept des »Third Listening« entwickelt und es drei Kurator*innen vorgeschlagen, von denen ich dachte, dass sie sich für dieses Thema interessieren würden. Davon ausgehend haben wir alle begonnen, auf unsere eigene Weise zum Thema »Third Listening« zu forschen. Die Kurator*innen bringen viele eigene Ideen dazu ein, wie die Biennale Gestalt annehmen könnte.

Die Idee ist, eine globale Perspektive auf das Thema Listening in den Künsten, in der Kultur und in der Gesellschaft im Allgemeinen zu entwickeln. Wir möchten von verschiedenen Kulturen, Kontexten und Gemeinschaften lernen, was Zuhören für sie bedeutet. Dabei verfolgen wir einen recht offenen Ansatz und machen keine allzu großen Unterschiede hinsichtlich der Frage, wer teilnehmen oder Beiträge leisten darf. Wir eher ein Netzwerk von Freund*innen als ein institutionelles Projekt. Die Listening Biennial entspringt einer selbstorganisierten DIY-Haltung, die sich durch ein gemeinsames Kuratieren von auszeichnet. Zusätzlich zu den drei Hauptkurator*innen haben wir etwa 15 Ko-Kurator*innen, die an den Programmen in den verschiedenen Städten arbeiten. Die beteiligten Institutionen sind in ihrer Größe ziemlich unterschiedlich. Das gefällt mir sehr.

 

Das klingt ein bisschen utopisch. Gibt es nicht Hindernisse bei der Finanzierung, wenn Orte mit so unterschiedlichen Voraussetzungen und Hintergründen beteiligt sind?

LB: Die Finanzierung der Biennale ist wegen ihres transnationalen Charakters eine ständige Herausforderung. Es ist schwierig, Finanzierungsquellen zu finden, die so weitverzweigte Initiativen unterstützen und gleichzeitig die Kunst nicht übermäßig für soziale, politische oder ökologische Veränderungen instrumentalisieren. Wir haben das Glück, Unterstützung durch unsere verschiedenen Partner*innen und deren lokale Finanzierungsstrukturen zu erhalten, und auch durch die ehrenamtliche Arbeit zahlreicher großartiger und hilfsbereiter Menschen.

 

Die Anzahl der beteiligten Länder ist bei dieser Ausgabe etwas kleiner als bei Früheren. War das eine kuratorische Entscheidung?

LB: Das war nicht unbedingt eine Entscheidung. Jede Ausgabe hängt stark von den beteiligten Kurator*innen ab. Bei der letzten hatten wir eine Kuratorin von den Philippinen, die sich sehr aktiv für die Entwicklung eines Programms und die Aktivierung von Partner*innen in Südostasien eingesetzt hat. Das haben wir dieses Jahr vielleicht nicht, aber das ist auch in Ordnung. Es ist trotzdem viel los. Das Programm fühlt sich reichhaltig und sehr dynamisch an.

Eine Person sitzt lesend unter dem Schriftzug »IL BIENAL DE ESCUCHAR«, neben ihr Bücher und eine Hörstation.
Listening Biennial 2023 in Buenos Aires
© ZvG

Die Listening Biennial findet an einer Vielzahl von Orten statt, die zum Teil weit voneinander entfernt liegen. Gibt es einen Gedanken, der sich bei den verschiedenen Ausgaben durch die Veranstaltungen dieser Orte zieht und sie miteinander verbindet?

LB: Wir bieten einen konzeptionellen Rahmen, in diesem Jahr das Motto »Third Listening«. Meistens reagieren die Künstler*innen und Institutionen auf diesen von uns vorgeschlagenen Rahmen. Zugleich interessiert mich, wenn jemand zu uns kommt und unsere Aktivitäten davon unabhängig für sich selbst als sinnvoll erachtet. Dann bin ich immer offen für ein Gespräch. Heutzutage scheint das Thema Listening für viele Menschen eine besondere Dringlichkeit zu haben. Es zirkuliert in einer ganzen Reihe von kulturellen und sozialen Kontexten. In diesem Zusammenhang kann die Biennale als transkulturelle Heimat fungieren.

 

Was ist diese dritte Art des Zuhörens? Und in welcher Beziehung steht sie zum Lauschen auf das »Summen der funkelnden Sterne«, zu dem du in der Einleitung zur diesjährigen Ausgabe aufrufst?

LB: Die Idee des Third Listening entstand im Rahmen unserer Recherchen. Ein Teil davon ging aus theoretischen und klinischen Arbeiten im Kontext der Psychoanalyse hervor, in denen eine Reihe von Autor*innen – insbesondere Jessica Benjamin – Ideen über das »Dritte« als relationales Modell der Intersubjektivität entwickelt haben. Dabei geht es unter anderem darum, wie wir gemeinsam Konflikte und Traumata bewältigen und Wege zur Heilung, Genesung und Wiederherstellung finden können. Auch die gegenseitige Anerkennung, durch die wir einander als Partner*innen in einem Prozess verstehen, statt davon auszugehen, dass eine Person mehr Wissen hat als die andere oder Autorität über andere ausübt, spielt eine Rolle. Benjamins Schriften waren sehr einflussreich, was die Konzeption eines Wir-Gefühls und dessen tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben des Einzelnen angeht.

Von dort aus haben wir uns Projekten und Arbeiten zu Umwelt und Ökologie zugewandt, die versuchen, die menschliche und die »mehr-als-menschliche« Welt zusammenzubringen, um das zu schaffen, was Gilles Clément als »dritte Landschaft« bezeichnet. Gemeint ist damit eine Landschaft, die die Biodiversität fördert und die Verbindung zwischen Menschen und dem Mehr-als-Menschlichen. Ausgehend von diesen Bezugspunkten kamen wir zu dem Schluss, dass es hilfreich sein könnte, eine Art »Third Listening« zu entwickeln, die die Annäherung an andere und die Suche nach einem gemeinsamen Zwischenraum ermöglicht.

 

Kannst du ein Beispiel dafür nennen, wie sich dieser Ansatz des »dritten Zuhörens« in den Veranstaltungen in Berlin widerspiegeln wird?

LB: Im Laufe des letzten Jahres haben wir bei Künstler*innen aus aller Welt Klangarbeiten in Auftrag gegeben, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Die Künstler*innen haben sich auf unterschiedliche Weise damit beschäftigt. Einige von ihnen, die sich intensiv mit Umweltpraktiken oder Feldaufnahmen und Klanglandschaften befassen, suchen nach neuen Wegen, sich in Bezug auf das, was sie aufnehmen, zu positionieren. Statt als unsichtbare Dokumentarist*innen die Geräusche einer Umgebung aufzunehmen, suchen sie nach Möglichkeiten, mit der Umgebung zu interagieren, sich daran zu beteiligen und mit ihr in Dialog zu treten. Dieser relationale Ansatz steht im Einklang mit den von uns untersuchten Vorstellungen des »Dritten« und führt zu einer spannenden Bandbreite an Klangkunstwerken.

Eines der Werke stammt von Elena Lucca, einer Künstlerin und Umweltschützerin aus Argentinien. In Zusammenarbeit mit ihrer Schwester Kozana Lucca hat sie maßgeblich zur Entwicklung poetischer Forschungen mit Stimm- und Bewegungstechniken beigetragen, die den Körper als Teil der Natur begreifen. Obwohl Lucca normalerweise nicht unbedingt mit Klang arbeitet, hat sie ein wunderschönes, sehr informelles Hörstück geschaffen, in dem sie mit ihrer Umgebung vokalisiert oder poetisiert.

Andere beschäftigen sich mit gesellschaftspolitischen Themen in unterschiedlichen Kontexten. So gibt es beispielsweise eine ganze Reihe von Künstler*innen vom indischen Subkontinent, die von den Kämpfen in ihrem eigenen Leben oder in größeren historischen Zusammenhängen erzählen, sich mit Fragen des Kolonialismus und sozialer Diskriminierung auseinandersetzen und versuchen, Wege zu finden, dem Gefühl der Gegenüberstellung von »wir« und »sie« entgegenzuwirken, diese ständige Spannung oder Polarität zu überwinden. Das ist vielleicht auch ein Beispiel für eine dritte Form des Zuhörens, bei der es darum geht, von einer Politik der Gegensätze zu einer Politik der Wiedergutmachung überzugehen.

Eine Gruppe junger Frauen sitzt und liegt auf Teppichen und Kissen auf dem Boden in einem hellen Raum vor einer Fensterfront.
Veranstaltung der Listening Biennial 2021 im aerial project space in Bergen
© Stacy Brafield

Ein Teil der Listening Biennial findet im Oktober in der daadgalerie: der viertägige Workshop »Cacophony Stories«, der zugleich ein Performance-Format ist. Im Mittelpunkt steht hier das Teilen und gemeinsame Reflektieren von Geschichten. Wer wird diese Geschichten erzählen?

LB: Wir haben eine Reihe von Gästen oder Geschichtenerzähler*innen eingeladen, darunter Masimba Hwati, Ebru Yetiskin und Alexandra Toland. Sie werden eine vorbereitete Geschichte präsentieren, um die täglichen Workshops einzuleiten und unterschiedliche Perspektiven auf das Thema der Kakophonie zu eröffnen. Das können eher informelle Beiträge werden oder etwas Performatives. Es ist eine Möglichkeit, eine Geschichte zu erzählen, auf die andere reagieren können, indem sie ihre eigenen Geschichten teilen. Die Menschen müssen sich nicht unbedingt im Voraus vorbereiten. Wir alle tragen Geschichten in uns und alle sind hier zum Austausch eingeladen. Unser Interesse gilt der Reflexion darüber, wie wir in den gestörten Ökosystemen und unruhigen Realitäten von heute überleben können, indem wir gezielt auf die Kakophonie hören, die damit einhergeht: Was sagt sie uns? Und gibt es Arten des Zuhörens, die besonders wichtig sind, um sie zu verstehen? Dabei geht es auch darum, Wege zu finden, miteinander zu sprechen. Unser Ziel ist es, einen einladenden Raum zu schaffen, in dem Menschen sich darüber austauschen können, wie sie in unserer kakophonen Umwelt leben können.

 

Als Lehrer und Forscher entwickelst du neue Formate und versuchst, bestehende Strukturen zu öffnen, sie in ungewöhnliche Kontexte zu übertragen und ihnen eigene Zeitrahmen zu geben. Hat das etwas mit der Art und Weise zu tun, wie du die Listening Biennial leitest? Findest du in den Institutionen Offenheit für solche Umstrukturierungen oder Destrukturierung?

LB: Die Listening Biennial spiegelt meine persönliche Herangehensweise und Einstellung als Künstler und Kulturschaffender wider, der sich in verschiedenen sozialen und pädagogischen Initiativen engagiert. Ich konzentriere mich darauf, horizontale Strukturen und gemeinschaftsorientierte Projekte zu schaffen. Das ist ein zentraler Aspekt meiner Arbeit, und ein Teil davon ist sicherlich auch das Lehren. Ich schätze den Rahmen pädagogischer Lernprozesse sehr, insbesondere als Erfahrungsraum für gemeinsames Gestalten. Ich versuche, das über einen poetischen Lernansatz in die Listening Academy und in Lehrveranstaltungen einzubringen. Dabei geht es darum, einen ganzheitlichen Ansatz zu schaffen, bei dem diskursive und körperliche Aktivitäten zusammenkommen oder sich ein einfühlsamer und spontaner Prozess entfaltet. Ich stelle zunehmend fest, dass Institutionen auf diese Ansätze reagieren, beispielsweise auf das Entstehen forschungsorientierter Praktiken in der Kunst. Es gibt eine zunehmende Vermischung des Akademischen und des Künstlerischen, mit der ich mich sehr wohl fühle.

Zwei Musiker*innen sitzen auf der Bühne in einem Hof und spielen elektronisch Musik. Davor sitzt das Publikum.
Konzert mit Angel Simitchiev und Lucia Udvardyová im ReBonkers in Varna bei der Listening Biennial 2023
© ZvG

Im Laufe der Listening Biennial scheint sich kontinuierlich Wissen anzusammeln, das sich zugleich auf viele verschiedene Orte verteilt. Wie macht ihr dieses Wissen denjenigen zugänglich, die nicht an den Veranstaltungen teilnehmen können?

LB: Daran arbeite ich noch. Wir veröffentlichen Material auf unserer Website, zum Beispiel Essays und Artikel oder kleine Dokumentationen, insbesondere aus Listening Academy. Außerdem gibt es Buchpublikationen. Vor zwei Jahren haben wir einen Band mit dem Titel »The Listening Biennial Reader« herausgebracht. Im September erscheint nun der zweite, eine Sammlung von Essays, Artikeln und künstlerischen Dokumenten von Mitwirkenden, die im Laufe der Jahre zu verschiedenen Zeitpunkten Teil der Biennale und der Akademie waren. Im Januar bringen wir außerdem eine neue Zeitschrift heraus, die sich mit dem Thema Listening und kollaboratives Zusammenleben befasst. Diese Zeitschrift soll erscheinen und Forschungsergebnisse und Arbeiten aus unseren verschiedenen Aktivitäten vorstellen, aber auch Beiträge von anderen Autor*innen, die auf ähnliche Weise und zu ähnlichen Themen arbeiten.

 

Eine letzte Sache noch, auf die ich gern noch einmal zurückkommen würde: das Summen der funkelnden Sterne… Worte, die du einem Zitat von Nona Fernández entnommen hast: »So viele Sterne funkeln über mir, dass ich sie hören kann. Ich lausche ihrem Summen, unzähligen Stimmen, die mir ins Ohr flüstern. Ich kann mir vorstellen, was sie mir sagen. Ich trage das ganze Universum auf meinen Schultern. Das tun wir alle.«

LB: Oh, die Sterne, richtig... Wir erzählen gerne verschiedene Geschichten und möchten in die Erzählungen und Beschreibungen der Biennale eine poetische Note bringen. Nona Fernández und ihr wunderbares Buch »Voyager« haben uns inspiriert. Für mich spiegelt das einfach einen sehr schönen Gedanken. Und eine sehr interessante Geschichte. Auch wenn wir unterschiedliche Ideen rund um Third Listening und all die verschiedenen theoretischen Positionen dazu gibt, hat mich dieses poetische Bild, den Sternen zuzuhören, die beständig zu uns sprechen, irgendwie sehr bewegt. Ich wollte dieses Zitat als poetischen Einstieg in die Biennale anbieten, als eine Möglichkeit, unsere Vorstellungskraft und unsere Ohren zu öffnen.

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