ensemble mosaik
Das 1997 in Berlin gegründete ensemble mosaik ist bekannt dafür, immer wieder musikalische sowie genreübergreifende Experimente zu wagen, Laborsituationen zu schaffen, innerhalb derer künstlerische Forschungsarbeit möglich wird. Durch das regelmäßig praktizierte, vielgestaltige Zusammenwirken instrumentaler, performativer und elektronischer Ausdrucksmittel innerhalb verschiedenster Aufführungssituationen ist beim ensemble mosaik eine völlig neue Spielkultur gewachsen, die für viele jüngere Ensembles und Komponist*innen zum Leitbild wurde. Arbeitsgrundlage des ensemble mosaik ist der kollektiv gebildete Klangkörper, dessen Profil und Niveau durch langjährige gemeinsame Proben- und Konzerttätigkeit gewachsen ist, wobei fast alle Mitglieder bereits länger als 15 Jahre dabei sind. Seit den Anfängen des ensemble mosaik haben sich nachhaltige und intensive Arbeitsbeziehungen mit vielen international gefragten Komponist*innen ergeben, darunter nicht zuletzt mit Enno Poppe, der als Dirigent seit 1998 festes Ensemblemitglied ist. Vor allem aber macht sich das ensemble mosaik seit seinen Anfängen um die nachwachsenden Generationen von Komponist:innen weltweit verdient. Regelmäßig ist es mit Eigenproduktionen und Gastspielen bei renommierten internationalen Festivals und Konzertreihen präsent, beständig knüpft es interkulturelle Kontakte und regt Austauschprojekte an.
Das ensemble ist international ein fester Bestandteil der Kulturszene und ist auf allen wichtigen Festivals wie Warschauer Herbst, Festival d’Automne à Paris, Donaueschinger Musiktage, Mixtur Festival Barcelona, AFEKT Festival Tallinn, Wittener Tage für neue Kammermusik, Huddersfield Contemporary Music Festival, Ultraschall Berlin, ultima oslo, MaerzMusik, ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik, Wien Modern, PAN Music Festival Seoul, Münchener Biennale für neues Musiktheater, Daegu Contemporary Music Festival, musica viva München, Festival Internacional de Música de Canarias u.v.a.
Für das ensemble bleibt der internationale Kontakt zu kleineren Institutionen und Festivals, Universitäten, Projekten im ländlichen Raum und die Zusammenarbeit mit Künstler*innen der Subkultur dennoch ein wesentlicher Baustein. So kann im Spannungsfeld mit großen Häusern wie beispielsweise Berliner Philharmonie, Wigmore Hall, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía Madrid, Muziekgebouw aan ’t IJ, Kölner Philharmonie und der Neuen Nationalgalerie Berlin die kulturelle Vielfalt der zeitgenössischen Musik mosaikartig wiedergegeben werden.
Enno Poppe, Leitung
Bettina Junge, Flöte (1968-2024)
Kristjana Helgadottir, Flöte
Simon Strasser, Oboe
Christian Vogel, Klarinette
Martin Losert, Saxophon
Ernst Surberg, Klavier
Roland Neffe, Schlagzeug
Chatschatur Kanajan, Violine
Sarah Saviet, Violine
Karen Lorenz, Viola
Mathis Mayr, Cello
Niklas Seidl, Cello
Arne Vierck, Klangregie
Christina Gießmann, Management
Niklas Seidl, Künstlerische Leitung
Nika Nardelli, Produktionsleitung
Weitere Informationen auf der Webseite des ensemble mosaik.